Dieser Artikel ist gleichermassen ein Beitrag zur Blogparade “Liebe zur Natur” von Frank Ohlsen auf “Finde dich selbst” und zur Blogparade “Souvenirs, Souvenirs – was sammelst du?” von Renate auf “Raus ins Leben”. In meinem Leben sind diese beiden Themen nämlich unweigerlich miteinander verbunden. Schliesslich bestimmt meine Liebe zur Natur unweigerlich meine Reiseziele mit.

Eigentlich hat die Liebe zur Natur schon immer einen zentralen Platz in meinem Leben. Schon als Kinder haben meine Schwestern und ich in den Ferien an naturbelassenen Nord- und Ostseestränden gespielt, in den Mittelgebirgen auf dem Bauernhof gespielt und Pilze gesammelt und die unfassbar weitläufigen Wälder Südschwedens kennengelernt. Und was wir nicht bereisten, habe ich mir kiloweise aus der Sachbuchabteilung der Stadtbibliothek mit nach Hause geschleppt.

Auf der Umwelt-Aktivismus-Welle der 1990er haben wir mit Freunden unser eigenes “Greenteam” gegründet und den gar zu vermüllten Stadtwald aufgeräumt (in Deutschland war und ist das Littering-Problem um vieles grösser als ich es in der Schweiz jemals beobachtet habe). Denselben Stadtwald, in welchem ich “vor der Haustüre” den exotisch anmutenden Gefleckten Aronstab finden oder (mehrfach!) einen Eisvogel beobachten konnte.

Und je älter ich wurde, desto mehr packte mich der Sog, das Verlangen zu verstehen, wie diese Wunder funktionieren, was im ganz Kleinen in all diesen Dingen – Pflanzen, Tieren, dem Menschen, aber auch im Planeten Erde und im Kosmos – vor sich geht. So hat die Liebe zur Natur schliesslich auch meine Berufswahl beeinflusst: Ich habe Chemie studiert und bin den ganz kleinen Dingen und Vorgängen wirklich tief auf den Grund gegangen.

Das Staunen und Geniessen habe ich dabei jedoch nie verlernt. So spiegelt sich meine Liebe zur Natur in einem weiteren Bereich meines Lebens: Dem Reisen. Wo auch immer mein Weg mich hinführt stehen die verschiedensten Naturwunder auf dem Programm, ob auf den Vulkanen der Kanaren, den Nationalparks in den USA oder beim Samstagsausflug in meiner Wahlheimat, der Schweiz. Das wiederum funktioniert nur, weil ich meine Liebe uneingeschränkt mit meinem Lebensgefährten teilen kann – sodass wir praktisch keine Meinungsverschiedenheiten kennen, wenn es um die Auswahl von Reisezielen und -routen geht.

Und dafür möchte ich meinem Schatz Reto an dieser Stelle von Herzen danken! Es war wunderbar, mit dir den Vulkangipfel des Monte Teide auf Teneriffa zu erreichen, die Geysire und Bisons und vieles mehr im Yellowstone-Nationalpark zu bestaunen, einen unglaublichen Sonnenuntergang auf der Überfahrt von Nanaimo nach Vancouver zu erleben, die südfranzösischen Tropfsteinhöhlen zu erkunden, am endlos weiten (Fast-)Algarve-Strand im Atlantik zu baden, im Sequoia-Nationalpark mit einer Bärenfamilie auf Tuchfühlung zu gehen, die Erinnerung an eine Wanderung durch unberührten Schnee auf unserem Hausberg (die ich zur Abwechslung mal allein gemacht habe) zu teilen – und noch so vieles mehr erlebt zu haben.

Souvenirs mit Liebe zur Natur gewählt

Bei so vielen grossartigen Reisezielen entsteht unweigerlich das Verlangen nach Souvenirs – nach Erinnerungen an die unbeschreiblichen Eindrücke. Doch gerade Souvenirs aus der Natur oder mit Bezug dazu sind oft mit Kontroversen behaftet: Zerstörte Stätten und Missachtung von Artenschutz-Gesetzen dämpfen nicht nur unsere Freude an Reisezielen, sondern machen auch deutlich, wie bitter nötig unsere Erde die Achtsamkeit all ihrer menschlichen Bewohner hat.

Aber welche Andenken an die Natur können wir mit heimnehmen und dabei Achtsamkeit zeigen oder gar den Schutz ihrer Wunder fördern anstatt sie zu zerstören? Hier sind meine bzw. unsere liebsten Souvenirs und Mitbringsel als Anregungen:

 

1. Fotos

Im heutigen Digitalzeitalter muss mit Aufnahmen nicht mehr gespart werden. Dahingegen sind immer mehr Pflanzen (und Tiere) aus gutem Grund geschützt. Nachdem ich als Kind noch das Pressen von Pflanzen gelernt und das “klassische” Alpenkräuter-Herbarium meiner Mutter bewundert habe, habe ich mir vor einigen Jahren ein “digitales Herbarium” angelegt.

Souvenirs , die der Natur nicht schaden: Feuerlilie im digitalen Herbarium

Eintrag im digitalen Herbarium, Marke Eigenbau mit MS Access. Die wilde Feuerlilie ist eine streng geschützte Rarität aus dem Engadin im Kanton Graubünden.

 

Hier hat man zwar das Material selbst nicht in der Hand, aber die Vorteile sind bestechend: So kann ich die auf Fotografien “gesammelten” Pflanzen nicht nur jederzeit frisch und in ihrer natürlichen Umgebung bewundern, sondern auch seltene, gefährdete oder/und in Schutzgebieten wachsende Arten ohne Skrupel in die Sammlung aufnehmen.

Und auf die gleiche Weise können Insekten und andere Tiere, Bäume und vieles mehr ohne Schaden an der Natur gesammelt werden.

 

2. Steine, Mineralien, Fossilien, Sand

Versteinerte Lebewesen oder gar Kristalle selbst zu finden ist nicht nur für Kinder ein eindrückliches Erlebnis mit Erinnerungswert und im besten Fall mit einem Gratis-Andenken obendrauf. Bevor die Suche danach jedoch erfolgreich enden kann, ist oft eine sorgfältige Recherche von Fundstätten und möglichen Verboten oder Genehmigungsmöglichkeiten für eine Suche nötig. In Schutzgebieten dürfen auch Sand und Steine nicht mitgenommen werden – es sei denn, das ist ausdrücklich erlaubt! (Besonders auf dem amerikanischen Kontinent haben wir Gegenden und Naturparks entdeckt, in denen das Schürfen nach Mineralien oder das Goldwaschen gar als Attraktion vermarktet wird.)

Dafür gibt es in vielen Besucherzentren und Museumsshops sowie in Mineralienfachgeschäften in geologisch spannenden Gebieten Mineralien und Fossilien zu kaufen (und die sind nicht einmal zwingend teuer). Allerdings gibt es auch hier viel Kitsch: Insbesondere Achat-Scheiben in leuchtendem Grün, Blau oder gar Pink sind garantiert künstlich eingefärbt! Zu meinen Favoriten unter den käuflichen Souvenirs zählen daher naturbelassene Mineralien aus der bereisten Gegend.

Souvenirs, die nicht schaden: Mineralien aus dem Museumsshop

Einblick in meine Mineraliensammlung – enthält viele, grösstenteils gekaufte Mitbringsel

 

3. Muscheln und Schnecken

Die allermeisten Menschen, die schonmal am Strand gewesen sind, werden dort auch Muscheln gesammelt haben. Trotzdem oder gerade deshalb gibt es um diese beliebten Souvenirs in der Onlinewelt heisse Kontroversen.

In meinen Augen sind diese jedoch, zumindest was das Auflesen von Muschelschalen am Badestrand betrifft, übertrieben – zumal es unmöglich sein dürfte, der Menschheit einen derart eingefahrenen Brauch einfach “abzugewöhnen”.

Natürlich kann auch am Strand Schalen einer geschützten Art auftauchen (wer ganz sichergehen will, sollte sich daher vor dem Sammeln gründlich informieren, welche Fundstücke “Ärger machen” können, zum Beispiel in der Artenschutz-Datenbank beim deutschen Zoll). Viel wahrscheinlicher ist die Begegnung mit solchen – auch mit lebenden Exemplaren – beim Schnorcheln, Tauchen oder in Souvenirshops, zumal die Herkunft der Waren in letzteren oft unklar und die Aussagen von Händlern nicht verlässlich sind.

Deshalb nehme ich mir lieber selbst eine Muschel als Souvenir vom Strand mit und weiss, woher sie kommt, und lasse möglicherweise bedenkliche und nicht selten kitschige Souvenirs in Läden links liegen.
Manche Länder verbieten allerdings generell die Ausfuhr von Naturalien wie Muscheln und Steinen, sodass ich nur empfehlen kann, sich vorab über die Gesetzeslage am Ziel der Reise zu informieren.

Weichtierschalen aus der Nordsee, die ich vor knapp 20 Jahren am Strand gesammelt und bestimmt habe.

Weichtierschalen aus der Nordsee, die ich vor knapp 20 Jahren am Strand gesammelt und bestimmt habe.

 

4. Samen und Setzlinge

Pflanzen können ebenso – und ebenso berechtigt – unter Artenschutz stehen wie Tiere, weshalb ich das Foto-Herbarium aus Punkt 1. führe anstatt Wildpflanzen zu sammeln. Viele botanische Gärten und Naturparks bieten inzwischen jedoch Setzlinge oder Saatgut aus eigener Nachzucht an, die mein Lebensgefährte und ich als Andenken sehr schätzen – zumal Reto praktisch alles erfolgreich zum Keimen bringt. Er hat jedoch nicht einfach nur einen grünen Daumen, sondern informiert sich gründlich, welche – oft zeitaufwändigen – Sonderbehandlungen exotisches Saatgut oft “verlangt”.

Dabei sind besonders die exotischeren Souvenirs nicht nur der klimatischen Anforderungen wegen nur als Zimmer- oder allenfalls Balkon-Kübelpflanzen geeignet, sondern sollten auch daran gehindert werden in unserer heimischen Umgebung zu verwildern. Denn viele “fremde” Arten haben hierzulande keine natürlichen Feinde und können so ungehindert eine regelrechte Invasion in hiesige Ökosysteme starten. Deshalb gehören exotische Setzlinge nicht in den Garten.

Retos Jungpflanzenzucht - Mitbringsel, die wachsen

Retos Jungpflanzenzucht – Mitbringsel, die wachsen

 

5. Geocaching

Mit dem GPS-Gerät oder einer entsprechenden App auf dem Smartphone rund um den Globus nach von Mitspielern versteckten Schätzen suchen ist für uns auch eine Form der Souvenir-Jagd. Denn für jeden gefundenen Geocache darf ein Cacher einen Kommentar (ein “Log”) zum Eintrag dieses Schatzes im Verzeichnis auf www.geocaching.com hinterlassen und bekommt diesen Fund fortan als solchen auf der persönlichen Geocaching-Googlemap als solchen angezeigt.

So haben uns nicht nur die Erschaffer vieler Geocaches an unseren Reiserouten an überraschende und unbekannte Orte geführt, sondern das Eintragen der Fundlogs in die Land- bzw. Weltkarte ermöglicht es uns, unsere Reiserouten noch einmal nachzuvollziehen und Erinnerungen – die wohl wertvollsten Souvenirs wieder aufleben zu lassen.

An vielen geologisch interessanten Stätten wartet zudem ein sogenannter “Earthcache”, an dessen Koordinaten anstelle der Suche nach einem Behälter Aufgaben gelöst oder Fragen zur Umgebung beantwortet werden sollen. So lässt sich vielerorts einiges über die Wunder der Natur lernen – und Wissen ist ein weiteres völlig unverfängliches Souvenir aus der Natur.

 

6. Patenschaften

Während unserer Reise durch die grossen Nationalparks der Vereinigten Staaten im Sommer 2014 haben wir eine Möglichkeit entdeckt mit dem Kauf von Souvenirs sogar direkt zum Schutz der Natur beizutragen: In den Besucherzentren mehrerer Parks können Besucher an Ort und Stelle eine Tierpatenschaft übernehmen. Für eine einmalige Spende von 30$, welche dem Schutz der Tiere im Park zugute kommen sollen, gab es eine Patenurkunde und ein Plüsch-Exemplar des “Aushänge-Tiers” des jeweiligen Parks.

So haben wir Retos Schwester anstelle irgendeines Gegenstands von fraglichem Nutzen kurzerhand eine Paten-Urkunde aus dem Zion-Nationalpark mitgebracht und hatten überdies ein Maskottchen für die weitere Tour:
Im Sommer 2015 haben wir die Patentiere in den Parks im nördlicheren Teil der Staaten leider nicht wiedergesehen, doch hoffe ich auf ihre Rückkehr (2017 werden wir wieder nachsehen) und ebenso darauf, dass dieses Beispiel für wirklich nützliche Andenken auch andernorts Schule macht.

Souvenirs , die Nutzen haben: "Little Bighorn", unser Maskottchen als Beigabe zur Patenschaft für ein Desert Bighorn Sheep.

“Little Bighorn”, unser Maskottchen als Beigabe zur Patenschaft für ein Desert Bighorn Sheep.

Fazit

Die Suche nach Souvenirs, welche mit der Liebe zur Natur vereinbar sind, verlangt in den meisten Fällen ein wenig (oder ein wenig mehr) Sachkenntnis. Doch gerade das Lernen über die Natur am Reiseziel vorab und vor Ort macht eine Besichtigung oder gar ein Erlebnis gleich noch einmal so spannend – und bringt mich der Natur erst richtige nahe.Tatsächlich gebe ich meiner Liebe zur Natur durch das Lernen – und Lehren – über sie erst Ausdruck.

Der einfachste und unverfänglichste Weg zu Souvenirs aus der Natur führt in meinen Augen heutzutage über Hilfsmittel aus der digitalen Welt, wie der Fotografie, welche uns erlaubt selbst geschützte Arten und einzigartige Stätten mit nach Hause zu nehmen ohne sie zu gefährden.

Und welche Souvenirs aus der Natur bringt ihr mit heim?

21 Kommentare
  1. Frank
    Frank sagte:

    Hallo, Kathi,
    danke für die Anregungen und deinen Verweis auf meine Blogparade. Meine Liebe zur Natur hat mich in der vergangenen Woche für fünf Tage ins Elbsandsteingebirge geführt. Dabei habe ich dann auch tatsächlich im Naturpark in den Boven übernachtet.
    Was die Souvenirs angeht, greife ich selber auf Fotografien zurück und von jedem Ort, an dem ich gewesen bin, bringe ich in der Regel ein oder zwei Kühlschrankmagnete mit.
    Liebe Grüße
    Frank

    Antworten
    • Kathi Keinstein
      Kathi Keinstein sagte:

      Hallo Frank,

      Vielen Dank für deinen Besuch hier! Eine Nacht im Naturpark…das weckt spontan Erinnerungen an unsere Nacht inmitten des Death Valley im Sommer 2014. Da ist es auch nachts noch 40°C warm – zum Glück hatte die Lodge klimatisierte Zimmer… aber Sterne schauen im nassen Bikini (okay, ein Hotelpool ist dort wirklich dekadent – aber eine angenehme Sache 😉 ) ohne zu frieren ist schon ein einmaliges Erlebnis :).

      Liebe Grüsse und weiterhin viel Erfolg für deine Blogparade,
      Kathi

      Antworten
  2. Tabea
    Tabea sagte:

    Wenn ich reise, dann reizen mich Naturspektakel auch wesentlich mehr als Bauwerke und solchen Touristen-Zeug. Irgendwie bin ich einfach jemand, der Natur zum Glücklich sein braucht 😉
    Deine digitale Fotosammlung ist echt klasse! Ich glaube, sowas sollte ich auch mal beginnen – und dann zu jedem Foto ein paar Eckdaten zum Abgebildeten aufschreiben, sodass es ein Mini-Lexikon wird. Da hätte ich gerade echt Lust drauf. Du bist eine tolle Inspiration!

    Muscheln, Steine und Ähnliches mag ich eher weniger als Souvenirs – die sind mir dann zu Hause eh nur im Weg. Ich finde Deko nämlich schrecklich, da sie einstaubt und somit Arbeit macht 😉

    Samen und Setzlinge bringt meine Oma sich auch sehr gern mit – manchmal sehr zum Leidwesen meiner Mutter, die dann die giftigen Pflanzen auf ihrer Pferdeweide in Omas Obstgarten findet 😉 Deinen Hinweis, dass man exotische Pflanzen nicht verwildern lassen darf, finde ich daher super!

    Also Patenschaften hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm, aber das ist echt eine super Idee!

    Liebe Grüße und Danke für den tollen Post

    Antworten
    • Kathi Keinstein
      Kathi Keinstein sagte:

      Auf der Pferdeweide haben die exotischen Pflanzen – besonders wenn sie für die Pferde giftig sind – in der Tat nichts zu suchen.

      Wir waren diesen Sommer in Südfrankreich – da konnten wir meinen Schwiegereltern guten Gewissens einen Weinstock mitbringen, der auch im Garten wachsen darf. Unsere “Babys” aus Retos Zucht haben allerdings ein Leben als Kübelpalmen vor sich.

      Das Mini-Lexikon als erweiterte Version meines Herbariums klingt in jedem Fall spannend :).

      Liebe Grüsse,
      Kathi

      Antworten
  3. Gunter
    Gunter sagte:

    Hallo Kathi,

    vom letzten Besuch in Kiruna (war nicht zum Spaß, ich musste dort arbeiten – war aber trotzdem ein kleines Abenteuer) habe ich eine Handvoll Eisenerz-Pellets und einen kleinen silbernen Troll (stellen die Lappen dort her) mitgebracht.

    Liebe Grüße
    Gunter

    P.S. Eine tolle Seite hast Du aufgebaut, ich komme über Diaspora – und freue mich jedes Mal, von Dir etwas zu lesen!

    Antworten
    • Kathi Keinstein
      Kathi Keinstein sagte:

      Hallo Gunter,

      Ich freue mich, auch mal hier von dir zu lesen :). Eisenerz-Pellets wären auch ein Souvenir für mich – falls es mich mal in eine Eisenmine oder -hütte verschlägt.

      Liebe Grüsse,
      Kathi

      Antworten
  4. Ulrike
    Ulrike sagte:

    Liebe Kathi,
    ich bin froh, dass ich Deinen Blog entdecken durfte!
    Seit meiner Asienreise 1991/92 hab eich mich daran gewöhnt, eher kleine handliche Souvenirs mitzubringen. Mal ein hübscher kleiner Stein, mal eine Muschel – meine Wohnung ist voll davon. Doch einen besonderen Schwerpunkt bilden Souvenirs mit einem praktischen Nutzen, die ich im täglichen Leben benutzen kann. Da ist u.a. ein Flaschenöffner aus China, eine kleine Dose aus Frankreich usw. Oder die vielen hübschen Handy- bzw. USB-Stick-Anhänger aus China.
    Liebe Grüße
    Ulrike

    Antworten
    • Kathi Keinstein
      Kathi Keinstein sagte:

      Je länger die Reise, desto eher gewöhnt man sich sperrige Souvenirs ab – könnte man meinen. Zumal meine China-Reise 2005 wohl die grösste Souvenir-Schlacht meines Lebens war: Mein Orchester hat sich damals von einem chinesischen Reiseveranstalter (ein Mitglied hatte persönliche Verbindungen) eine typische Gruppenreise ausrichten lassen (ich habe es auf deinem Blog erwähnt 😉 ), zu der auch regelmässige Stops in Souvenir-Läden zu den Besichtigungszielen gehörten – allerdings von der hochwertigen Sorte, keinesfalls, was man hierzulande unter “Made in China” versteht.

      Meine Seidenbluse ist mir mittlerweile leider zu klein geworden – aber mein Lieblingsstück ist eine emaillierte Metallvase, die heute immernoch im Wohnzimmer steht und zwar nicht wirklich praktisch ist, mich aber an drei tolle Wochen erinnert :).

      Aber für praktische Dinge haben wir auch einen Sinn, besonders wenn es um Mitbringsel für die Verwandtschaft geht.

      Liebe Grüsse,
      Kathi

      Antworten
  5. Renate
    Renate sagte:

    Liebe Kathi,
    herzlichen Dank für deinen Beitrag an meiner Blogparade! Als Kind habe ich an der Nordsee Muscheln gesammelt. Wir haben aus ihnen in einem Käsekarton mit Kleister Sand und Muscheln eine Deko gebastelt. Selbst bei uns am Rhein in Boppard ist eine Stelle, an der tausende von Muscheln angeschwemmt werden.
    Das Schiefergebirge bietet Fossilien. Wir haben schon kleine Kostbarkeiten gefunden und das sogar unter der Sesselbahn.

    Von weiteren Reisen weiß ich, dass gerade Pflanzen und Tiere nicht überall mitgenommen oder eingeführt werden dürfen. Da muss man gut aufpassen. Vielen Dank für die guten Tipps.

    Das mit den Patenschaften finde ich interessant. Im Februar habe ich ein Schildkrötenkrankenhaus auf den Florida Keys besucht, in dem verletzte Tiere gepflegt und aufgepäppelt werden. Wenn möglich, werden sie nach der Gesundung wieder in die Freiheit entlassen. Auch da wurden Patenschaften angeboten.

    Liebe Grüße
    Renate

    Antworten
    • Kathi Keinstein
      Kathi Keinstein sagte:

      Die Florida Keys haben wir auch noch auf der Liste…ursprünglich für den nächsten Sommer, aber wegen der in Florida typischen Mückenplage im Sommer haben wir sie bis auf Weiteres verschoben. Es freut mich aber zu hören, dass es die Patenschaften doch noch gibt…denn im Sommer 2015 waren wir ganz enttäuscht, kein weiteres Patentier-Maskottchen erstehen zu können :).

      Liebe Grüsse,
      Kathi

      Antworten
  6. Onur
    Onur sagte:

    Hallo Kathi,

    hier entdeckt man wirklich viel Neues über die Natur, vor allem den Teil mit den Muscheln, weil es doch ein bisschen Alltagsnah ist, weil es einfach jeder kennt, der schon mal am Strand war! Toller Artikel!

    Gruß
    Onur

    Antworten
    • Kathi Keinstein
      Kathi Keinstein sagte:

      Lieben Dank für deinen Besuch!
      Die Alltagsnähe habe ich mir ja für meine Artikel zum Ziel gesetzt, auch wenn die “etwas exotischeren” Themen auch gut ankommen. Hast du eigentlich schon meinen Post zu den Vitaminen entdeckt? Der könnte für dich ganz besonders interessant sein :).

      Liebe Grüsse,
      Kathi

      Antworten
  7. Jari-chan
    Jari-chan sagte:

    Ein sehr schöner Beitrag mit vielen tollen Ideen. Ich verstehe sowieso nicht, wie Leute die Natur, die sie besichtigen, rücksichtlos kaputt machen, nur weil sie ein Andenken haben wollen. Als ich vor ein paar Jahren eine Dokumentation über Machu Picchu gesehen habe, war ich entsetzt darüber, dass diese schöne Stätte immer mehr kaputt geht, weil viele Touristen Steine etc. als Souvenir mitnehmen.
    Mir gefällt vor allem die Idee einer Patenschaft. Das ist ein schönes und sinnvolles Andenken!

    Viele Grüsse

    Antworten
    • Kathi Keinstein
      Kathi Keinstein sagte:

      Die Zerstörung von bei Touristen beliebten Stätten hat uns auch schon manches Mal entsetzt. Häufig sind das in Felswände oder alte Mauern eingeritzte Zeichen und Signaturen – die teilweise sogar vorhandene vorgeschichtliche Petroglyphen oder andere Kunstwerke zerstören. Am Unverständlichsten ist mir aber, wie Touristen neben der Natur oder Kunstdenkmälern auch ihr eigenes Leben bzw. ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, wie wir es letztes Jahr im Yellowstone-Park life miterlebten, als Besucher dort trotz Warnschilderwald von den Holzstegen auf die brüchige und empfindliche Oberfläche eines Geysirfeldes abwichen (wenn man dort durch den Boden bricht, landet man in bis zu kochend heissem Wasser!). Da hat selbst mein sonst zurückhaltender Lebensgefährte den Trampeln die Meinung gegeigt!

      Antworten
  8. Maria
    Maria sagte:

    Das digitale Herbarium ist eine tolle Idee 🙂 Ich bringe auch immer Souveniers von meinen Reisen mit. Früher waren es Tassen, dann – als mir der Platz ausgig – Magnete. Mittlerweile sind es T-Shirts… aber Platz braucht man dafür immer. Ein Herbarium als digitaler Begleiter ist platzsparend und wunderschön.
    Viele Grüße
    Maria

    Antworten
    • Kathi Keinstein
      Kathi Keinstein sagte:

      Oh ja, das Platzproblem…dieses Jahr sind wir mal nicht geflogen – normalerweise bilden Stück- und Gewichtsbeschränkungen beim Fluggepäck nützliche Limits (besonders, wenn es um Steine geht 😉 ). Dieses Jahr sind wir aber nach unserer Auto-Tour nach Frankreich mit dem Zug heimgefahren…

      Ich habe meinem Lebensgefährten immer wieder gesagt “du musst das alles heimschleppen (bei ihm als Souvenir sehr beliebt – besonders innerhalb Europas: Lebensmittel, auch Getränke) wenn wir das Mietauto abgegeben haben!” Er meinte “jaja”… und am Ende hatte er den Salat – aber er hat ihn gemeistert.

      Antworten
  9. Janine/Katzenauge
    Janine/Katzenauge sagte:

    Hey,
    Nahlinsen sind leider nur für DSLRs soweit ich weiß und passen nicht an systemkameras ausser diese haben ein filtergewinde. Frag da am besten mal deinen Partner, der wird das mit dem Filtergewinde wissen. Wichtig ist auchnoch der Filterdurchmesser 🙂

    LG

    Antworten
    • Kathi Keinstein
      Kathi Keinstein sagte:

      (Für die anderen: Ich habe auf Janines Blog ein interessantes Gadget für “unsere” derzeitige digitale “Pflanzenpresse” ( = Systemkamera) gefunden.)

      Das “Universalobjektiv”, das mein Partner meistens mit der Samsung Galaxy NX verwendet, scheint tatsächlich ein Filtergewinde zu haben – zur Zeit ist ein Schutzglas von einer Fremdfirma (hama) aufgeschraubt. Da werde ich mal nach dem Durchmesser schauen und eine Vormerkung für Weihnachten machen :).

      Lieben Dank für die Tipp,
      Kathi

      Antworten
  10. Jackie
    Jackie sagte:

    Toller Post 🙂
    Meine Souvenirs bestehen meistens aus Bildern. Ab und an auch Muscheln oder besondere Steine. 🙂
    Wenn es nicht aus der Natur sein muss, sammel ich auch gerne Coins, die es häufig bei Sehenswürdigkeiten gibt 🙂

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Kathi Keinstein
      Kathi Keinstein sagte:

      Danke für das Kompliment!

      Die Coins sehen wir auch häufig…in Frankreich gibt es alternativ sogar schon “2-Euro”-Noten mit einem Motiv zur Sehenswürdigkeiten – was tut man nicht alles, um potentiellen Flugreisenden Gewicht zu ersparen ;).

      Liebe Grüsse,
      Kathi

      Antworten
  11. Ulrich Eckardt
    Ulrich Eckardt sagte:

    Die Natur gibt uns so viel – an jedem Wegesrand gibt es Sträucher, Kräuter und Holz, mit denen man einfach und simple ganz tolle “Geschenke der Natur” basteln kann. Es ist wirklich schade, dass heute solche Geschenke in den Augen vieler keinen wirklichen Wert haben. Doch sollte man Bedenken, dass sie dem Wunderwerk der Natur entspringen.

    Grüße

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.