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Forscher-Abenteuer Raiffeisen-Skywalk

Dieser Beitrag stellt meine persönliche Empfehlung dar – keine der genannten Firmen, Institutionen oder Sponsoren ist an der Entstehung beteiligt!

Naturforschen ist immer auch ein Abenteuer – sei es, weil man dabei immer wieder Spannendes entdeckt, oder weil es schon abenteuerlich ist dorthin zu gelangen, wo es etwas zu entdecken gibt. So zum Beispiel in den für Menschen schwer zugänglichen Kronen der Bäume! Während Dschungelwissenschaftler Klettergerät brauchen oder gleich einen ganzen Baukran aufstellen, um das Dach des Waldes erkunden zu können, ist der Weg zu den Baumkronen für Nachwuchs- und Hobbyforscher in den letzten Jahren sehr einfach geworden: An vielen Orten gibt es einen Baumwipfelpfad oder eine Hängebrücke, auf denen ihr bequem über das Blätterdach spazieren könnt!

Man liebt sie oder man hasst sie: Baumwipfelpfade und Hängebrücken. Eigentlich gibt es nur zwei Optionen. Entweder dir läuft bereits beim Anblick ein Schauer über den Rücken und du bist bereit zu flüchten oder du freust dich bereits auf den Ausblick aus schwindelerregender Höhe.

Ein Bisschen Mut erfordert es in der Tat, in luftiger Höhe zu wandeln. Aber ohne ein kleines Abenteuer wäre das Forschen ja langweilig. Und wenn man sich nach oben traut, gibt es viel Spannendes zu entdecken: Wie sieht die Spitze einer 50-Meter-Fichte aus? Wie wachsen Tannenzapfen? Welche Tiere leben im obersten Stockwerk des Wald?

Baumwipfel von oben

Doch wo könnt ihr euren Mut beweisen und auf Entdeckungsreise in luftige Höhen gehen? Die Reiseeule hat eine tolle Blogparade ins Leben gerufen, um der Vielfalt der Baumwipfelpfade und Hängebrücken gerecht zu werden. Und da steuere ich für euch gerne meine Lieblings-Baumwipfelpfad-Hängebrücke bei mir daheim in der Schweiz bei:

Der Raiffeisen-Skywalk

Oberhalb von Sattel-Aegeri im Kanton Schwyz spannt sich eine atemberaubende Hängebrücke über das Lauitobel, eine mit riesigen Nadelbäumen bestandene Wildbach-Schlucht. Auf der Stahlgitterkonstruktion könnt ihr bis zu 58 Meter über dem Grund des Tobels wandeln – ohne dazu eine Leiter erklimmen zu müssen. Dafür erfordert der Weg Durchhaltevermögen: Mit 374 Metern Länge ist der Raiffeisen-Skywalk eine der längsten Fussgänger-Hängebrücken Europas!

Blick von der Hängebrücke ins Lauitobel

Blick von der Hängebrücke ins Lauitobel

Belohnt werden mutige Forscher, die sich auf die Brücke wagen, mit direktem Blick ebenso auf die Spitzen rund 60 Meter hoher Nadelbäume als auch auf die Wipfel verschiedener Laubbäume an den Enden des Skywalks. Damit ist diese Hängebrücke gleichzeitig ein richtiger Baumwipfelpfad! Ausserdem könnt ihr von dort eine herrliche Aussicht über die Schwyzer Voralpen bis zum Aegerisee und zum Rigi-Massiv geniessen.

Blick auf die Rigi

Blick auf die Rigi von oberhalb des Skywalks

Eine Hängebrücke im Kinderparadies

Obwohl auf 1200 Metern über dem Meer gelegen ist der Raiffeisen-Skywalk ein perfektes Ausflugsziel mit Kindern. Auf den Mostelberg kommt man nämlich ganz bequem mit einer Seilbahn, die geräumig genug ist, um auch Kinderwagen Platz zu bieten. Die Hängebrücke beginnt gleich an der Bergstation praktisch ebenerdig. Auf actionhungrigen Nachwuchs warten dort ausserdem eine Sommerrodelbahn und ein Hüpfburgenparadies. Mit Berggasthäusern, öffentlichen WCs, und einem Trinkwasserbrunnen ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Und im Winter kann man hier Ski fahren.

Mostelberg von oben

Der Brückenkopf und die Spielanlagen an der Bergstation

Wandern in wilder Natur

Trotzdem müsst ihr nicht fürchten, in eine künstliche Touristenwelt zu geraten. Denn nur wenige Schritte genügen, und schon ist man in einem herrlichen Naturparadies, das sich auf vielen Wegen aller Schwierigkeitsgrade bewandern lässt. Asphaltierte, Strässchen führen fast ohne Höhenunterschied durch üppige Bergwiesen, auf denen jetzt im Frühsommer wilde Orchideen blühen, und können mit Kinderwagen begangen werden. Wer trittsicherer und nicht auf Fahrzeuge angewiesen ist, kann auf einfachen Bergwanderwegen (rot-weisse Markierung der Schweizer Wanderwege) in die Bergwildnis vordringen und sogar den Gipfel des Hochstuckli (1566 Meter ü.M.) bezwingen.

Und als ob das noch nicht genug wäre, gibt es noch einen Bonus für Schatzsucher: Fast alle Wanderwege rund um Mostelberg sind dicht mit Geocaches bestückt, sodass Geocacher hier fleissig suchen können (ich gehöre selbst zu dieser Sorte und habe bei meinem jüngsten, mindestens dritten Besuch hier oben noch so manchen Schatz finden können).

Wie ihr zum Skywalk kommt

Wenn ihr bereits in der Schweiz seid, empfehle ich euch die Anfahrt mit dem öffentlichen Verkehr. Zwischen Biberbrugg und Arth-Goldau verkehrt einmal in der Stunde die S31 mit Halt in Sattel-Aegeri. Vom Bahnhof dort seid ihr in 10 bis 15 Minuten zu Fuss an der Talstation der Seilbahn “Stuckli-Rondo” (dort können Autoreisende auch ihren fahrbaren Untersatz auf einem geräumigen Parkplatz abstellen (aktuell 2 Stunden gratis, darüber hinaus CHF 5.- für den Rest des Tages)). Und die hat es in sich:

Einstimmung in der Drehgondelbahn

Die geschlossenen Gondeln dieser Luftseilbahn drehen sich nämlich um sich selbst, sodass ihr das herrliche Bergpanorama rundum geniessen könnt! Ausserdem ist die Drehgondelfahrt eine perfekte Vorübung für den luftigen Gang über die Hängebrücke. Die aktuellen Fahrpreise findet ihr hier auf der Website zum Ausflugsgebiet. Wer ein Halbtax- oder Generalabo von der Schweizer Bahn (SBB) besitzt, bekommt übrigens bis zu 50% Preisnachlass.

Anfahrt auf die Bergstation der Stuckli-Rondo

Anfahrt auf die Bergstation der Stuckli Rondo – Drehgondelbahn

Auch Kinderwagen sind kein Problem

Die Gondeln sind ebenerdig zugänglich, sodass sie problemlos mit Kinderwagen oder Rollstühlen benutzt werden können. Und wer ein Gondelbahn-Billet hat oder zu Fuss von Sattel-Aegeri hinaufgestiegen ist (unter der Seilbahn verläuft ein Gebirgswanderweg), kann den Raiffeisen-Skywalk kostenlos benutzen.

Gondel der Stuckli Rondo

Eine Gondel der Stuckli Rondo : Genug Platz für Kinderwagen ohne Rollstuhl

Der ist übrigens in seinem engsten Bereich 90cm breit und darf mit Kinderwagen oder Rollstuhl benutzt werden – allerdings nur in eine Richtung, nämlich von der Bergstation weg auf die andere Seite des Tobels! Fussgänger ohne Gefährt können hingegen in beide Richtungen laufen.

Es ist ausserdem möglich, mit dem Auto bis nach Mostelberg zu fahren. Allerdings sind die Parkmöglichkeiten hier oben begrenzt – und für den Skywalk wird ein zusätzlicher Eintritt fällig.

Die beste Reisezeit

Der Raiffeisen-Skywalk liegt auf 1200 Meter ü.M., das Wandergebiet erstreckt sich bis auf über 1500 Meter Höhe. Da ist im Frühling und Herbst noch mit Schnee zu rechnen! Die Drehgondelbahn verkehrt von Mitte April bis Anfang November – die Attraktionen am Mostelberg haben dann auch geöffnet. Wenn ihr das Wandergebiet in seiner Gänze geniessen wollt, achtet darauf, dass auf der gewünschten Höhe kein Schnee mehr liegt. Denn bei Schnee sind einige der Gebirgswege kaum oder gar nicht begehbar.

Ich habe für meinen jüngsten Gang über den Skywalk Ende Mai die erstbeste Gelegenheit genutzt, an der ich auch das Hochstuckli komplett schneefrei umrunden konnte.

Die Hängebrücke wird über Nacht übrigens zugesperrt – genauer gesagt ist sie bis eine Viertelstunde vor Betriebsschluss der Gondelbahn geöffnet. Ihr tut also gut daran, euch die Öffnungszeiten des Tages zu merken und rechtzeitig am richtigen Ende der Brücke zu sein – sonst wird ein beträchtlicher Umweg fällig.

Raiffeisen-Skywalk: Brückenkopf an der Bergstation

Der Brückenkopf an der Bergstation: 15 Minuten vor Betriebsschluss der Gondelbahn werden die Tore geschlossen.

Natur am Mostelberg: Baumwipfelpfad und mehr

Selten ist mir die atemberaubende Höhe unserer einheimischen Fichten so bewusst geworden wie beim Blick vom Skywalk an diesen Bäumen hinunter (anstatt wie üblich hinauf). Jetzt im Frühsommer scheinen die an den Spitzen wachsenden Zapfen zudem zum Greifen nah zu sein.

Fichtenspitze zum Greifen nah

Fichtenspitze zum Greifen nah

Wildpflanzen und -tiere der Schweizer Voralpen

Und jenseits der Hängebrücke gibt es noch viel mehr zu entdecken. Wildrosen und Kabenkräuter – dies sind die wilden Orchideen, die ich bereits erwähnt habe, sind nur zwei Beispiele für aussergewöhnliche Bergpflanzen, die es hier zu entdecken gibt.

Knabenkraut - wilde Orchidee

Ein Knabenkraut – eine wilde Orchidee auf den Wiesen nahe der Hängebrücke

Und wer sich in die Höhe wagt, begibt sich zudem auf eine kleine Zeitreise: Farne und Schachtelhalme, wie sie am Rand der Bergwiesen wachsen, gehören nämlich zu den ältesten noch lebenden Pflanzengattungen der Welt: Schon die Dinosaurier haben sie gekannt und vermutlich auch als Futter geschätzt.

Farn und Schachtelhalm

Aus der Zeit der Dinosaurier: Farn und Schachtelhalm

Wer nach Tieren Ausschau hält, findet allerorts Vögel, Schmetterlinge und andere Insekten (hier oben sind die noch richtig zahlreich). Und vielleicht habt ihr ja so viel Glück wie ich während einer früheren Wandertour, als ich am späten Nachmittag auf der Krete zwischen Mostelberg und Hochstuckli eine kleine Herde Rotwild beim Überqueren des Wanderwegs beobachten konnte!

Rotkehlchen

Überraschend zutrauliches Fotomodell: Das Rotkehlchen auf dem Wanderweg

Der Geomantik-Lehrpfad

Wenn ihr in der Umgebung der Hängebrücke wandert, werden euch wahrscheinlich Infotafeln auffallen, die nach einem Naturlehrpfad aussehen. Warum ich den weiter oben nicht erwähnt habe? Als Naturforscher-Bloggerin tue ich mich mit diesem Pfad ein wenig schwer. Das Leitthema der Tafeln ist nämlich Geomantik bzw. Radiästhesie, die beide mit Naturwissenschaft nicht viel zu tun haben.

Was ist Geomantie?

Die heutige Geomantie bzw. Geomantik ist eine esoterische Lehre über energetische Eigenschaften bzw. “Gitternetzlinien” der Erde und die daraus folgende “sinnvolle” Gestaltung von Lebensräumen (gerne wird die Geomantik mit dem chinesischen Feng Shui verglichen). Die Existenz der von Geomantikern angenommenen Energien konnte jedoch nicht wissenschaftlich belegt werden, obwohl entsprechende Versuche unternommen wurden.

Das ist aber nicht der Grund für meine Schwierigkeiten mit den Infotafeln. Im Gegenteil: Eine Erfahrungslehre, welche Art Gestaltung unserer Umgebung uns guttut, möchte ich nicht pauschal als ‘schlecht’ abstempeln, auch wenn die ihr zugrundeliegenden Modelle fragwürdig sein mögen.

Der besteht vielmehr darin, dass auf den Tafeln naturkundliche Inhalte mit den esoterischen Lehren vermengt werden, sodass beide als gleichwertige Fakten dargestellt sind. Naturkundlichen Laien dürfte die Unterscheidung zwischen dem einen und dem anderen oftmals schwerfallen – was meinem persönlichen Bestreben entgegen steht: Naturwissenschaftliches Wissen zu vermitteln, um der Entstehung von mitunter gefährlichem Irrglauben vorzubeugen.

Denn das Vermengen von nicht belegbaren Inhalten mit als belegt geltendem Wissen führt leicht dazu, dass das Nichtbelegbare ebenfalls als anerkannt “richtig” wahrgenommen und gelernt wird. Und wie schwer es ist, einen einmal angenommenen Irrglauben zu “erschüttern”, zeigen die vielen fruchtlosen Anläufe genau dazu von Wissenschaftler-Kollegen und meiner selbst.

Das Ganze soll aber das atemberaubende Erlebnis des Raiffeisen-Skywalks und seiner Umgebung nicht trüben.

Blick über den Raiffeisen-Skywalk

Der Raiffeisen-Skywalk: Der Blick über die Baumwipfelpfad-Hängebrücke

Weitere Baumwipfelpfade und Hängebrücken in der Schweiz

Wer nach dem Gang über die Hängebrücke am Mostelberg noch nicht genug von schwindelnden Höhen hat, findet in der Schweiz übrigens noch weitere Baumwipfelpfade.

Ein weiterer meiner Favoriten entführt euch gar auf Schweiter Boden (oder eben nicht Boden) in den Dschungel Madagaskars: Denn im Zoo Zürich hält die Masoala-Regenwaldhalle einen echten Indoor-Baumwipfelpfad bereit – ein tolles Ausflugsziel im Winter und bei “gruusigem” Wetter. Was ihr dort an spannender Physik und Chemie entdecken könnt, habe ich übrigens in einem eigenen Beitrag beschrieben.

Der erste “offizielle” Baumwipfelpfad der Schweiz ist übrigens kaum mehr als drei Wochen alt und liegt im Neckertal bei Mogelsberg im Kanton St. Gallen. Der ist hiermit auf meine Liste für die Expeditionskiste gesetzt!

Hängebrücken gibt es in der Schweiz hingegen eine ganze Reihe – darunter die mit über 3000 Meter ü.M. höchstgelegene Hängebrücke Europas! Eine Liste der schönsten Schweizer Hängebrücken findet ihr hier.

Nun wünsche ich euch aber ordentlich Mut zum Ausflug in die Höhe und viel Spass beim Erkunden aus der Vogelperspektive! Und wenn ihr schon eine Hängebrücke oder einen Baumwipfelpfad besucht habt: Wie ist es euch da oben ergangen? Was habt ihr erlebt und erforscht?

Chemie mit Globi : Rezension und Gewinnspiel zum Schweizer Vorlesetag #vorlesefieber

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links aus dem Affilinet-Partnerprogramm des Orell-Füssli-Verlags (gekennzeichnet mit (*) – (*) ) – euch kosten sie nichts, mir bringen sie vielleicht etwas für meine Arbeit ein. Ich habe für diese Rezension vom Orell Füssli Verlag ein Rezensionsexemplar des Buches und eine Zusage für den Versand eines zweiten Exemplars als Gewinn erhalten. Vielen Dank dafür! Es besteht kein Interessenkonflikt hinsichtlich des Inhalts in diesem Beitrag und dessen Publikation.

Mint&Malve veranstalten anlässlich des ersten Schweizer Vorlesetages am 23.Mai – ausgerichtet vom Schweizerischen Kinder- und Jugendmedien SIKJM – die Blogparade #vorlesefieber , bei welcher sich alles ums Vorlesen dreht. Vorlesen – das ist eine wunderbare Möglichkeit, Zeit mit (seinen) Kindern zu verbringen und sie von Anfang an beim Lernen zu unterstützen – ohne dass die Kinder etwas davon merken! Denn Vorlesen fördert Sprachkompetenz und Kreativität… und kann nebst Nähe auch noch Wissen vermitteln. Um zum Vorlesen und Zuhören zu animieren, finden an 23. Mai in der ganzen Schweiz Veranstaltungen rund ums Vorlesen statt – und hier in der virtuellen Schweiz bloggen wir fleissig zu allem, was eine schöne Vorleserunde ausmacht.

Aber wie passen denn Vorlesen und Naturwissenschaft zusammen? Kann man denn Kindern überhaupt schon so etwas wie Chemie vermitteln? Und sind Lehrbücher nicht selbst dann, wenn sie vorgelesen werden, viel zu trocken für junge Forscher?

Mitnichten! Ich war selbst positiv überrascht als ich zum ersten Mal davon las: Es gibt tatsächlich Kinderbücher, welche den jungen und jüngsten Lesern die Chemie ihrer Alltagswelt näher bringen und zum Erforschen anregen – und das ganz ohne den üblichen negativen Anstrich meines Fachs! Eines davon ist noch dazu made in Switzerland und dreht sich um einen der grössten Helden der Schweizer Kinderliteratur: Ich schreibe von “Chemie mit Globi”!

Globi forscht und entdeckt

…und seine Fans forschen und entdecken mit. In diesem Band der Reihe GlobiWissen macht der stets neugierige Globi sich daran, die Chemie in seiner alltäglichen Umgebung (schliessich ist Chemie überall und alles ist Chemie) zu erforschen. Dabei unterstützt ihn sein Freund, der Chemieprofessor Justus K. Rauch, nach Kräften. Und hinter Justus verbergen sich eine ganze Reihe kluger Chemieprofessoren und Gymnasiallehrer, die im Auftrag der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz gründlich darauf geschaut haben, dass alles seine chemische Richtigkeit hat und verständlich ist.

So sind fast 100 farbenfrohe Seiten entstanden, auf welchen Globi und Justus ihre Welt der Stoffe und Reaktionen erkunden – die der Alltagswelt jeder Familie entspricht. Und das Beste ist: Sie verraten sogar, wie man einige ihrer Experimente nachmachen kann, sodass die Leser (bzw. Zuhörer) auch selbst mitexperimentieren können!

Zum Inhalt des Buches

Die Chemie ist ein unglaublich weites Feld, und tatsächlich geht in unserem Leben und unserer Umgebung praktisch nichts ohne sie (denn auch das Leben selbst und die Natur beruhen letztlich auf Chemie). Dementsprechend vielfältig und weit gestreut sind auch die Inhalte von “Chemie mit Globi”. Deshalb gebe ich euch eine Kurzübersicht, was ihr in diesem Buch finden könnt. Und zu fast allen Themen gibt es überdies Experimentieranleitungen zum Selberforschen!

  • Einleitung – ganz nach dem Motto von Keinsteins Kiste: Chemie ist überall – alles ist Chemie – und ein Wimmelbild-Inhaltsverzeichnis
  • Geschichte der Chemie, und ein wichtiger Sicherheitshinweis für alle folgenden Experimente
  • Atome und Elementarteilchen, Periodensystem der Elemente
  • Verbindungen: das Wassermolekül und Reaktionsgleichungen
  • Die Aggregatzustände fest, flüssig und gasförmig und ihre Umwandlungen ineinander
  • Reinstoffe, Stoffgemische und Trennverfahren
  • Metalle, Legierungen, Edelmetalle
  • Säuren und Basen (unter anderem mit dem Versuch mit dem “nackten Ei”) und die Messung des pH-Werts (als Experiment mit Rotkohl)
  • Salze und ihre Flammenfarben, die zum Beispiel dem Feuerwerk seine Farben geben
  • Die Entstehung von Rost
  • Die verschiedenen Erscheinungsformen von Kohlenstoff, Kohlenstoff als Element des Lebens, fossile Brennstoffe
  • Düngemittel und Nährstoffkreislauf in der Natur
  • Kunststoffe aus Erdöl: Langlebigkeit, Recycling
  • Strom durch Chemie: Batterien, Recycling, Leitfähigkeit von Salzlösungen
  • Medikamente sind Chemikalien
  • Gele: Gelatine als Superabsorber, Leim und Klebstoffe
  • Hefen machen Chemie: Sie erzeugen neue Stoffe, z.B. das Gas Kohlendioxid, Gärung
  • Indigo und andere pflanzliche Farbstoffe
  • Seife und die Superwaschkraft
  • Duft- und Aromastoffe aus der Natur
  • Spurensuche dank Erbsubstanz: DNA in der Kriminaltechnik

Zu guter Letzt werden reale ChemikerInnen vorgestellt – wie sie an Universitäten und vielen anderen Betrieben arbeiten, und solche, die weltberühmt geworden sind. So ist es fast unumgänglich, dass die Lektüre Neugier geweckt hat. Und Globi wäre vermutlich nicht Globi, wenn er nicht noch Infos zur Hand hätte, wo ihr euch weitergehend über Chemie-Berufe informieren oder weiter über Chemie und Experimente nachlesen könntet.

Und dass ihr aufmerksam gelesen bzw. beim Vorlesen zugehört habt, könnt ihr auf der letzten Seite des Buches schliesslich mit Globis Chemie-Quiz beweisen.

Mein Eindruck vom Buch

Auf knapp 100 Seiten wird eine grosse Fülle von Themen und Alltags-Phänomenen, die einen vielfältigen Einblick in das unfassbar weite Feld der Chemie gewähren, vorgestellt. Dabei schauen die Autoren nicht davor, auch abstraktere Inhalte wie Elementarteilchen, Elementsymbole und Reaktionsgleichungen einzubringen.

Warum auch – schliesslich haben auch und gerade solche alltagsfremden Dinge grosses Potential, um Neugier zu wecken. So haben mich selbst schon ab 8 Jahren in meinem WasistWas-Buch über Sterne und Astronimie die Skizzen zur Kernfusion mit dem Teilchenmodell am meisten fasziniert. – Indem diese Neugier genutzt wird, wird den Kindern ein einfacher Zugang zu später oft als “schwierig” weil “abstrakt” verschrienen Inhalten ermöglicht. Nichts desto trotz bleibt die Chemie mit Globi stets leicht verständlich.

So können auch die Grossen, die kaum (noch) Ahnung von Chemie haben, beim gemeinsamen (Vor-)Lesen und Experimentieren entdecken und repetieren – und sich so für allfällige Fragen widmen. Die werden nämlich ganz sicher kommen. Denn Globi und die Chemie ist kein umfassendes Lehrbuch – es macht vielmehr neugierig und regt dazu an, sich ohne negativen Vorbehalt mit der spannenden Chemie des Alltags zu beschäftigen.

 

Eckdaten zum Buch

(*)
Chemie mit Globi – Globi forscht und entdeckt

(*)
Globi-Verlag, Imprint Orell Füssli Verlag AG, Schweiz 2011
Hardcover-Ausgabe, 96 Seiten
ISBN 978-3-85703-007-9

Fazit

Chemie vorlesen? Ja, das geht! Das Buch richtet sich zwar vornehmlich an Kinder der Primarstufe (1. bis 6. Klasse), die also schon selbst lesen können oder lernen, aber auch in diesem Alter verbindet das gemeinsame Lesen. Denn manchmal ist es einfach entspannter, jemandem zuzuhören – und diesen Jemand dann auch gleich mit Fragen eindecken zu können, als selbst zu lesen. Und ich habe schon Kindergärtler kennengelernt, die ihre Eltern mit Fragen zu “Ha-zwei-Oh” gelöchert haben (und die Eltern waren dann froh, bei mir und in Keinsteins Kiste Antworten auf so manche Frage zu finden).

Im Übrigen: Niemand ist perfekt…auch nicht Globi. So haben sich aller Umsicht und Mühe zum Trotz ein paar Fehler in diesen Band eingeschlichten. Macht aber nichts, denn der Orell Füssli Verlag bietet die korrigierten Seiten gratis zum Download an. Und wenn ihr euch schon ein wenig mit Chemie auskennt: Findet ihr den groben Fehler gleich auf dem Cover (dem Beitragsbild)? Die Auflösung und alle anderen korrigierten Seiten findet ihr hier!

Gewinnspiel: Chemie mit Globi für euch

Wenn ihr nun neugierig seid und die Chemie mit Globi erforschen möchtet, habe ich noch ein besonderes Schmankerl für euch: Der Orell Füssli Verlag stellt mir ein Exemplar von “Chemie mit Globi”, das ich unter euch verlosen darf! Herzlichen Dank dafür!

Wie ihr am Gewinnspiel teilnehmen könnt

Zur Teilnahme kommentiert diesen Beitrag mit gültiger E-Mail-Adresse (die brauche ich, um euch über euren Gewinn benachrichtigen zu können!) und schreibt, welche Alltagsbeobachtung euch besonders neugierig auf Chemie, Physik und Co macht, oder was euch mit Globi verbindet.

Teilnahmebedingungen

  • Das Gewinnspiel wird von Keinsteins Kiste in Zusammenarbeit mit dem Orell Füssli Verlag veranstaltet. Vielen Dank für die Bereitstellung und den Versand des Preises!
  • Das Gewinnspiel startet am 15. Mai 2018 und endet am 31. Mai 2018 um 24.00 Uhr.
  • Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.
  • Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein (Liebe Kinder: Tut euch mit euren Eltern, Grosseltern oder anderen Erwachsenen zusammen!).
  • Ihr müsst eine Post-Adresse in der Schweiz, Deutschland oder Österreich haben, an welche der Gewinnpreis versandt werden kann.
  • Gewinnpreis ist ein Exemplar des Buches “Chemie mit Globi”.
  • Es gibt 1 Los für einen Kommentar mit gewünschtem Inhalt (s.o.).
  • Eine Auszahlung des Gewinns in bar ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Der Gewinner wird ausgelost und per eMail benachrichtigt. Dabei wird er darum gebeten, der Weitergabe seiner Postadresse an den Orell Füssli Verlag zuzustimmen, damit der Gewinn direkt vom Verlag versandt werden kann.
  • Die Gewinne gelten auf den Namen der teilnehmenden Person und sind nicht auf Drittpersonen übertragbar. Sofern die Ausschüttung eines Gewinns an einen in der Ziehung ermittelten Gewinner nicht möglich ist, weil eine Gewinnbenachrichtigung und/oder Gewinnzustellung scheitern und nicht binnen eines Monats nach der Ziehung nachgeholt werden können, verfällt der Gewinnanspruch.
  • Der Veranstalter behält sich das Recht vor, das Gewinnspiel aus sachlichen Gründen jederzeit ohne Vorankündigung zu modifizieren, abzubrechen oder zu beenden.

Und nun wünsche ich euch viel Spass beim (Vor-)Lesen, Forschen, Experimentieren und Mitspielen!

Anlässlich des ersten Geburtstags von Keinsteins Kiste waren erstmals alle Schreibfreudigen eingeladen über die Wunder der Natur zu staunen und ihre Eindrücke, Erklärungen und vieles mehr in der Kiste zu sammeln.

„Das fand ich ganz furchtbar!“ „Das ist doch total schwer!“ „Das Fach habe ich nie verstanden…“ „Habe ich bei der ersten Möglichkeit abgewählt!“

So oder so ähnlich lauten gefühlte neun von zehn Reaktionen, wenn ich erzähle, dass ich Chemie studiert habe. Und ich kann mir vorstellen, dass es den anderen Disziplinen der Naturwissenschaft nicht sehr viel anders ergeht.

Dabei hält die Natur so viel Spannendes bereit, das wir alle mit all unseren Sinnen ergründen oder mit dem wir schlichtweg spielen können. Und solche Naturphänomene sind gar nicht so schwer zu verstehen, wie manch unglücklich verlaufener Chemie-, Physik- oder Biologieunterricht uns glauben machen mag.

Meine Sinne und ihre Wahrnehmungen liefern die Inspiration für Keinsteins Kiste, die zum Entdecken, Forschen, Experimentieren, Beobachten, Wahrnehmen und Spielen mit Hilfe unserer – oder besser eurer – Sinne einladen sollt. Natur und Wissenschaft für alle Sinne eben. Ob es nun Licht und Farben wahrzunehmen, den Schwefelduft auf den Geysirfeldern des Yellowstone zu riechen, beim Bingo-Spiel nach den Rufen wilder Tiere zu lauschen, bei einer Grillparty den Geschmack der Produkte der Maillard-Reaktion  zu geniessen oder die geheimnisvolle Kraft der Magnete zu erfühlen gilt – die Natur – ob in eurem Alltag oder auf Reisen, hält endlos viele Sinnenfreuden und Spannendes zu lernen bereit.

Mit dieser Blogparade möchte ich euch alle – und zwar jede/n, ganz gleich, welchen Bezug ihr bislang zu den Naturwissenschaften habt, dazu einladen, eure eigenen Sinne zu gebrauchen und die Natur zu beobachten, zu ergründen oder auch einfach nur zu geniessen.. Verfasst einen Beitrag auf eurem Blog (falls ihr keinen habt: auf eurer Facebook-Seite oder eurer jeweiligen Lieblings-Plattform) und erzählt von eurer sinnlichen Begegnung mit einem Phänomen aus Natur oder Wissenschaft:

  • Bei welcher Gelegenheit hast du ein Naturphänomen besonders eindrücklich wahrgenommen bzw. nimmst du es besonders wahr (Das kann ebenso draussen und unterwegs wie auch im Alltag oder im Labor geschehen…)?
  • Welche Empfindungen löst/e diese Begegnung in dir aus?
  • Welche Bedeutung haben Sinneseindrücke von Natur- oder Alltagsphänomenen wie diesem in deinem Leben bzw. Alltag? Warst du schon immer auf deine Sinneseindrücke bedacht, oder bist du vielleicht erst durch diese Blogparade ans Erkunden gekommen?
  • Wie lässt sich das wahrgenommene Phänomen erklären? (Dieser Vorschlag ist noch weniger ein Muss als alle anderen, aber auf Wunsch helfe ich hierbei gerne!)

Diese Fragen können euch als Hilfe zur Gestaltung eures Beitrags dienen, sind aber keine Vorschrift. Schreibt, zeichnet, malt, fotografiert oder filmt, was euch in die Sinne kommt – im wahrsten Sinne des Wortes ;). Postet einen Link zu eurem Beitrag in den Kommentaren. Da erfahrungsgemäss die Sommerferien vielen unter euch Gelegenheit bieten, eure Umgebung zu erforschen oder eure Sinne im Urlaub zu erproben, habt ihr dazu Zeit bis zum 11. September 2017 ! Ihr dürft das Bild zu diesem Beitrag gerne als Artikelbild verwenden oder in euer Artikelbild einfliessen lassen!

Anschliessend wird es eine Zusammenfassung der Blogparade mit allen Links hier auf Keinsteins Kiste geben. Ich freue mich schon auf eine Menge bunter Beträge: Also auf, schärft eure Sinne und teilt eure Eindrücke mit uns!

Viel Spass wünscht Eure Kathi Keinstein

Anlässlich des ersten Geburtstags von Keinsteins Kiste waren alle Schreibfreudigen eingeladen über die Wunder der Natur zu staunen und ihre Eindrücke, Erklärungen und vieles mehr in der Kiste zu sammeln.

„Das fand ich ganz furchtbar!“ „Das ist doch total schwer!“ „Das Fach habe ich nie verstanden…“ „Habe ich bei der ersten Möglichkeit abgewählt!“

Dass solche Reaktionen auf das Stichwort “Chemie” oder “Naturwissenschaft ganz und gar nicht allgegenwärtig sind, beweisen die zwölf tollen Beiträge, welche innerhalb der letzten gut dreieinhalb Monate zusammengekommen sind. Ich freue mich ungemein, dass es da draussen so viele Menschen gibt, die ähnlich wie ich das Staunen nicht verlernt haben und reichlich Spektakuläres zu berichten haben.

Den Anfang macht Peter von “Light Microscope“, der für wenige Euro eine Mikroskop-Linse zum Aufsetzen auf die Smartphone-Kamera erstanden und damit fantastische Filmaufnahmen von Gartenameisen gemacht hat. Überhaupt sind Ameisen überaus erstaunliche Geschöpfe – und das nicht nur, weil sie gewaltige Staaten bilden. Einzelheiten und das Ameisen-Video gibt es hier auf: http://light-microscope.net/de/2016/06/wo-mich-die-natur-zum-staunen-bringt/ .

Ganz besondere Freude macht mir immer wieder der einzigartige Schreibstil von Frau Spatz, die ich letztes Jahr im Rahmen des Scienceblogs-Schreibwettbewerbs kennenlernen durfte. Da ich weiss, dass Frau Spatz eine Gabe zum Staunen über die Natur hat, freue ich mich ganz besonders über ihre atemberaubende Schilderung der sommerlichen Flugshow der Mauersegler – welche ich übrigens im Südfrankreich-Urlaub im Juli fast jeden Tag live erleben durfte und stets an diesen Artikel denken musste: http://xn--emmygundespatzekken-lbc.de/frau-spatz-und-die-mauersegler/

Dass man ebenso gut daheim über die Natur staunen kann, weiss Inka, die im Frühling zum Foto-Spaziergang in Mutters Garten aufgebrochen ist und eindrucksvoll das spriessende und blühende Leben dokumentiert hat, welches wie durch ein Wunder jedes Jahr aufs Neue erwacht. Überdies verleiht dieser englischsprachige Beitrag der Blogparade einen geradezu internationalen Touch:  http://inkastour.com/photography-spring-garden/

Frank Ohlsen ist Experte für Entspannung und Selbstfindung in der Natur. Da verwundert es nicht, dass er mit ein wenig Entschleunigung ein wahres Kaleidoskop von Natureindrücken entfaltet: Von den Geheimnissen einer Moorlandschaft, dem “Baden” in Waldluft, der Einheit in der Vielfalt unserer DNA, den Superkräften von Wildkräutern bis hin zu den tiefschürfenden Eindrücken, die gewaltige Naturphänomene bei uns hinterlassen können: http://blog.finde-dich-selbst.net/erstaunliche-natur/

Fräulein von Vux alias Jari-chan lebt mit ganz erstaunlichen Hausgenossen zusammen: Katzen, welche die Evolution eigens mit Schneeschuhen ausgestattet hat! Ich selbst liebe Katzen und streichle jeden Stubentiger, der mich lässt – wenn mir mal ein solcher begegnet, muss ich mir das unbedingt mal ansehen. Bis dahin gibt es ein Schneeschuh-Foto und mehr zu diesen faszinierenden Tieren hier: http://oradellavolpe.blogspot.ch/2016/06/blogparade-augen-auf-wo-die-natur-mich.html

Andrea weiss aus Erfahrung als bloggende Mama, von wem man das Staunen über die Natur am besten lernen kann: Von Kindern! Sie erzählt von der Entwicklung der Neugier bei Kleinkindern, von ihren schier unglaublichen Ideen und ihrer unersetzlichen Fähigkeit, die Natur ganz ohne Hemmschwellen oder gar Ängste zu erkunden:  http://www.kinderalltag.de/wow-natur-kopfschuetteln-und-staunen/

Anika führt und auf “Stift und Bier” ganz intim durch ihren Tag voller Staunen – über den eigenen Körper, über Junkfood-geschädigte Meisen und die unglaubliche Glückseligkeit, die sie (und mich) gern beim Bestaunen all der grossen und kleinen Wunder überkommt. Für alle, die noch Anregungen für solche Erlebnisse suchen, gibt es hier zudem Anikas ganz eigene “Faszinations-und-Gute-Laune-Liste”:  http://www.stiftundbier.de/2016/06/22/blogparade-wo-mich-die-natur-zum-staunen-bringt/

Noch weiter geht Nessa Altura vom Autorenexpress: Längst nicht nur in ihren Augen kann die Natur nicht nur bestaunenswert, sondern geradezu sinnlich sein. So präsentiert sie hier gleich eine ganze Linkliste zu Leser-Geschichten von sinnlichen Naturerlebnissen: http://autorenexpress.de/augen-auf-fuer-die-natur/

Veronica alias Roadtripgirl lebt gar nicht so weit von hier in meiner (Wahl-)Heimat, ist aber mit Leidenschaft unterwegs – am liebsten mit dem eigenen VW-Campingbus. Mit dem hat sie eine wahrlich erstaunliche Gegend im Glarnerland erkundet, die den Vergleich mit Kanada nicht scheuen muss – kaum mehr als eine Stunde von meinem Zuhause entfernt! So nah kann Bestaunenswertes sein: http://roadtripgirl.ch/?p=1866

Auch Daniela liebt das Reisen – sie verschlug es allerdings gleich auf die Südhalbkugel: In der Wüste Namib ist sie einer singenden Düne begegnet! Überhaupt sind Wüsten absolut faszinierende Landschaften, wie ich schon in den vereinigten Staaten erleben durfte. Bis ich es allerdings einmal nach Namibia schaffe, geniesse ich Daninas eindrückliche Schilderung: http://www.genuss-touren.com/big-daddy-im-sossusvlei-oder-wenn-duenen-singen/

Eines der grossen Wunder, die wir Bewohner der “gemässigten Breiten” nur zu oft für selbstverständlich nehmen, ist der Lauf der Jahreszeiten – zumindest, bis er scheinbar durcheinander gerät. Wie die Jahreszeiten durch die Neigung der Erdachse zustande kommen, beschreibt Danina wunderbar eingängig: http://www.daninas-kunst-werkstatt.at/2016/08/25/alles-in-bewegung-alles-im-wandel/

Last but not least staunt auch der Kleingärtner Konstantin fast schon von “Berufs” wegen über die grossen wie die kleinen Wunder der Natur – ob über die atemberaubenden Canyons in den USA oder die wachsenden und reifenden Tomaten im eigenen Garten (apropos: Ich muss auf dem Balkon dringend mal wieder zur Ernte schreiten): http://diekleingaertner.de/blogparade-teilnahme-wunderschoene-natur/

 

Ich selbst habe schon von Kindesbeinen an über die Natur gestaunt – und meine Eindrücke anlässlich der totalen Sonnenfinsternis 1999 in Mitteleuropa sogar niedergeschrieben. So konnte ich diese wirklich älteste meiner Naturgeschichten mit euch teilen: https://www.keinsteins-kiste.ch/faszination-sonnenfinsternis-wo-die-natur-mich-zum-staunen-brachte/

 

Im Nachhinein hat mich noch eine Nachricht von Walter von Othala erreicht, der so naturbegeistert ist, dass er auch nach dem Ende der Parade noch eine Geschichte beigesteuert hat: Auf seinem Blog über Feng Shui und mehr betrachtet er die Natur mit ganz anderen Augen – und findet dabei nicht selten Drachen: http://othala.me/feng-shui-drachen-in-der-natur/

Unser ganzes Leben ist eine Reise durch eine bestaunenswerte Welt. Und diese Reise habt ihr im Rahmen dieser Blogparade in vielen wunderbaren Facetten beleuchtet. Ich danke euch allen von Herzen dafür! Verliert euren Sinn fürs Staunen nicht – mir beschert er jeden Tag Freude, die ich auch in Zukunft hier in Keinsteins Kiste mit euch teilen möchte.

Auf viele weitere Jahre voller Faszination und Staunen,

Eure Kathi Keinstein

Dieser Artikel ist gleichermassen ein Beitrag zur Blogparade “Liebe zur Natur” von Frank Ohlsen auf “Finde dich selbst” und zur Blogparade “Souvenirs, Souvenirs – was sammelst du?” von Renate auf “Raus ins Leben”. In meinem Leben sind diese beiden Themen nämlich unweigerlich miteinander verbunden. Schliesslich bestimmt meine Liebe zur Natur unweigerlich meine Reiseziele mit.

Eigentlich hat die Liebe zur Natur schon immer einen zentralen Platz in meinem Leben. Schon als Kinder haben meine Schwestern und ich in den Ferien an naturbelassenen Nord- und Ostseestränden gespielt, in den Mittelgebirgen auf dem Bauernhof gespielt und Pilze gesammelt und die unfassbar weitläufigen Wälder Südschwedens kennengelernt. Und was wir nicht bereisten, habe ich mir kiloweise aus der Sachbuchabteilung der Stadtbibliothek mit nach Hause geschleppt.

Auf der Umwelt-Aktivismus-Welle der 1990er haben wir mit Freunden unser eigenes “Greenteam” gegründet und den gar zu vermüllten Stadtwald aufgeräumt (in Deutschland war und ist das Littering-Problem um vieles grösser als ich es in der Schweiz jemals beobachtet habe). Denselben Stadtwald, in welchem ich “vor der Haustüre” den exotisch anmutenden Gefleckten Aronstab finden oder (mehrfach!) einen Eisvogel beobachten konnte.

Und je älter ich wurde, desto mehr packte mich der Sog, das Verlangen zu verstehen, wie diese Wunder funktionieren, was im ganz Kleinen in all diesen Dingen – Pflanzen, Tieren, dem Menschen, aber auch im Planeten Erde und im Kosmos – vor sich geht. So hat die Liebe zur Natur schliesslich auch meine Berufswahl beeinflusst: Ich habe Chemie studiert und bin den ganz kleinen Dingen und Vorgängen wirklich tief auf den Grund gegangen.

Das Staunen und Geniessen habe ich dabei jedoch nie verlernt. So spiegelt sich meine Liebe zur Natur in einem weiteren Bereich meines Lebens: Dem Reisen. Wo auch immer mein Weg mich hinführt stehen die verschiedensten Naturwunder auf dem Programm, ob auf den Vulkanen der Kanaren, den Nationalparks in den USA oder beim Samstagsausflug in meiner Wahlheimat, der Schweiz. Das wiederum funktioniert nur, weil ich meine Liebe uneingeschränkt mit meinem Lebensgefährten teilen kann – sodass wir praktisch keine Meinungsverschiedenheiten kennen, wenn es um die Auswahl von Reisezielen und -routen geht.

Und dafür möchte ich meinem Schatz Reto an dieser Stelle von Herzen danken! Es war wunderbar, mit dir den Vulkangipfel des Monte Teide auf Teneriffa zu erreichen, die Geysire und Bisons und vieles mehr im Yellowstone-Nationalpark zu bestaunen, einen unglaublichen Sonnenuntergang auf der Überfahrt von Nanaimo nach Vancouver zu erleben, die südfranzösischen Tropfsteinhöhlen zu erkunden, am endlos weiten (Fast-)Algarve-Strand im Atlantik zu baden, im Sequoia-Nationalpark mit einer Bärenfamilie auf Tuchfühlung zu gehen, die Erinnerung an eine Wanderung durch unberührten Schnee auf unserem Hausberg (die ich zur Abwechslung mal allein gemacht habe) zu teilen – und noch so vieles mehr erlebt zu haben.

Souvenirs mit Liebe zur Natur gewählt

Bei so vielen grossartigen Reisezielen entsteht unweigerlich das Verlangen nach Souvenirs – nach Erinnerungen an die unbeschreiblichen Eindrücke. Doch gerade Souvenirs aus der Natur oder mit Bezug dazu sind oft mit Kontroversen behaftet: Zerstörte Stätten und Missachtung von Artenschutz-Gesetzen dämpfen nicht nur unsere Freude an Reisezielen, sondern machen auch deutlich, wie bitter nötig unsere Erde die Achtsamkeit all ihrer menschlichen Bewohner hat.

Aber welche Andenken an die Natur können wir mit heimnehmen und dabei Achtsamkeit zeigen oder gar den Schutz ihrer Wunder fördern anstatt sie zu zerstören? Hier sind meine bzw. unsere liebsten Souvenirs und Mitbringsel als Anregungen:

 

1. Fotos

Im heutigen Digitalzeitalter muss mit Aufnahmen nicht mehr gespart werden. Dahingegen sind immer mehr Pflanzen (und Tiere) aus gutem Grund geschützt. Nachdem ich als Kind noch das Pressen von Pflanzen gelernt und das “klassische” Alpenkräuter-Herbarium meiner Mutter bewundert habe, habe ich mir vor einigen Jahren ein “digitales Herbarium” angelegt.

Souvenirs , die der Natur nicht schaden: Feuerlilie im digitalen Herbarium

Eintrag im digitalen Herbarium, Marke Eigenbau mit MS Access. Die wilde Feuerlilie ist eine streng geschützte Rarität aus dem Engadin im Kanton Graubünden.

 

Hier hat man zwar das Material selbst nicht in der Hand, aber die Vorteile sind bestechend: So kann ich die auf Fotografien “gesammelten” Pflanzen nicht nur jederzeit frisch und in ihrer natürlichen Umgebung bewundern, sondern auch seltene, gefährdete oder/und in Schutzgebieten wachsende Arten ohne Skrupel in die Sammlung aufnehmen.

Und auf die gleiche Weise können Insekten und andere Tiere, Bäume und vieles mehr ohne Schaden an der Natur gesammelt werden.

 

2. Steine, Mineralien, Fossilien, Sand

Versteinerte Lebewesen oder gar Kristalle selbst zu finden ist nicht nur für Kinder ein eindrückliches Erlebnis mit Erinnerungswert und im besten Fall mit einem Gratis-Andenken obendrauf. Bevor die Suche danach jedoch erfolgreich enden kann, ist oft eine sorgfältige Recherche von Fundstätten und möglichen Verboten oder Genehmigungsmöglichkeiten für eine Suche nötig. In Schutzgebieten dürfen auch Sand und Steine nicht mitgenommen werden – es sei denn, das ist ausdrücklich erlaubt! (Besonders auf dem amerikanischen Kontinent haben wir Gegenden und Naturparks entdeckt, in denen das Schürfen nach Mineralien oder das Goldwaschen gar als Attraktion vermarktet wird.)

Dafür gibt es in vielen Besucherzentren und Museumsshops sowie in Mineralienfachgeschäften in geologisch spannenden Gebieten Mineralien und Fossilien zu kaufen (und die sind nicht einmal zwingend teuer). Allerdings gibt es auch hier viel Kitsch: Insbesondere Achat-Scheiben in leuchtendem Grün, Blau oder gar Pink sind garantiert künstlich eingefärbt! Zu meinen Favoriten unter den käuflichen Souvenirs zählen daher naturbelassene Mineralien aus der bereisten Gegend.

Souvenirs, die nicht schaden: Mineralien aus dem Museumsshop

Einblick in meine Mineraliensammlung – enthält viele, grösstenteils gekaufte Mitbringsel

 

3. Muscheln und Schnecken

Die allermeisten Menschen, die schonmal am Strand gewesen sind, werden dort auch Muscheln gesammelt haben. Trotzdem oder gerade deshalb gibt es um diese beliebten Souvenirs in der Onlinewelt heisse Kontroversen.

In meinen Augen sind diese jedoch, zumindest was das Auflesen von Muschelschalen am Badestrand betrifft, übertrieben – zumal es unmöglich sein dürfte, der Menschheit einen derart eingefahrenen Brauch einfach “abzugewöhnen”.

Natürlich kann auch am Strand Schalen einer geschützten Art auftauchen (wer ganz sichergehen will, sollte sich daher vor dem Sammeln gründlich informieren, welche Fundstücke “Ärger machen” können, zum Beispiel in der Artenschutz-Datenbank beim deutschen Zoll). Viel wahrscheinlicher ist die Begegnung mit solchen – auch mit lebenden Exemplaren – beim Schnorcheln, Tauchen oder in Souvenirshops, zumal die Herkunft der Waren in letzteren oft unklar und die Aussagen von Händlern nicht verlässlich sind.

Deshalb nehme ich mir lieber selbst eine Muschel als Souvenir vom Strand mit und weiss, woher sie kommt, und lasse möglicherweise bedenkliche und nicht selten kitschige Souvenirs in Läden links liegen.
Manche Länder verbieten allerdings generell die Ausfuhr von Naturalien wie Muscheln und Steinen, sodass ich nur empfehlen kann, sich vorab über die Gesetzeslage am Ziel der Reise zu informieren.

Weichtierschalen aus der Nordsee, die ich vor knapp 20 Jahren am Strand gesammelt und bestimmt habe.

Weichtierschalen aus der Nordsee, die ich vor knapp 20 Jahren am Strand gesammelt und bestimmt habe.

 

4. Samen und Setzlinge

Pflanzen können ebenso – und ebenso berechtigt – unter Artenschutz stehen wie Tiere, weshalb ich das Foto-Herbarium aus Punkt 1. führe anstatt Wildpflanzen zu sammeln. Viele botanische Gärten und Naturparks bieten inzwischen jedoch Setzlinge oder Saatgut aus eigener Nachzucht an, die mein Lebensgefährte und ich als Andenken sehr schätzen – zumal Reto praktisch alles erfolgreich zum Keimen bringt. Er hat jedoch nicht einfach nur einen grünen Daumen, sondern informiert sich gründlich, welche – oft zeitaufwändigen – Sonderbehandlungen exotisches Saatgut oft “verlangt”.

Dabei sind besonders die exotischeren Souvenirs nicht nur der klimatischen Anforderungen wegen nur als Zimmer- oder allenfalls Balkon-Kübelpflanzen geeignet, sondern sollten auch daran gehindert werden in unserer heimischen Umgebung zu verwildern. Denn viele “fremde” Arten haben hierzulande keine natürlichen Feinde und können so ungehindert eine regelrechte Invasion in hiesige Ökosysteme starten. Deshalb gehören exotische Setzlinge nicht in den Garten.

Retos Jungpflanzenzucht - Mitbringsel, die wachsen

Retos Jungpflanzenzucht – Mitbringsel, die wachsen

 

5. Geocaching

Mit dem GPS-Gerät oder einer entsprechenden App auf dem Smartphone rund um den Globus nach von Mitspielern versteckten Schätzen suchen ist für uns auch eine Form der Souvenir-Jagd. Denn für jeden gefundenen Geocache darf ein Cacher einen Kommentar (ein “Log”) zum Eintrag dieses Schatzes im Verzeichnis auf www.geocaching.com hinterlassen und bekommt diesen Fund fortan als solchen auf der persönlichen Geocaching-Googlemap als solchen angezeigt.

So haben uns nicht nur die Erschaffer vieler Geocaches an unseren Reiserouten an überraschende und unbekannte Orte geführt, sondern das Eintragen der Fundlogs in die Land- bzw. Weltkarte ermöglicht es uns, unsere Reiserouten noch einmal nachzuvollziehen und Erinnerungen – die wohl wertvollsten Souvenirs wieder aufleben zu lassen.

An vielen geologisch interessanten Stätten wartet zudem ein sogenannter “Earthcache”, an dessen Koordinaten anstelle der Suche nach einem Behälter Aufgaben gelöst oder Fragen zur Umgebung beantwortet werden sollen. So lässt sich vielerorts einiges über die Wunder der Natur lernen – und Wissen ist ein weiteres völlig unverfängliches Souvenir aus der Natur.

 

6. Patenschaften

Während unserer Reise durch die grossen Nationalparks der Vereinigten Staaten im Sommer 2014 haben wir eine Möglichkeit entdeckt mit dem Kauf von Souvenirs sogar direkt zum Schutz der Natur beizutragen: In den Besucherzentren mehrerer Parks können Besucher an Ort und Stelle eine Tierpatenschaft übernehmen. Für eine einmalige Spende von 30$, welche dem Schutz der Tiere im Park zugute kommen sollen, gab es eine Patenurkunde und ein Plüsch-Exemplar des “Aushänge-Tiers” des jeweiligen Parks.

So haben wir Retos Schwester anstelle irgendeines Gegenstands von fraglichem Nutzen kurzerhand eine Paten-Urkunde aus dem Zion-Nationalpark mitgebracht und hatten überdies ein Maskottchen für die weitere Tour:
Im Sommer 2015 haben wir die Patentiere in den Parks im nördlicheren Teil der Staaten leider nicht wiedergesehen, doch hoffe ich auf ihre Rückkehr (2017 werden wir wieder nachsehen) und ebenso darauf, dass dieses Beispiel für wirklich nützliche Andenken auch andernorts Schule macht.

Souvenirs , die Nutzen haben: "Little Bighorn", unser Maskottchen als Beigabe zur Patenschaft für ein Desert Bighorn Sheep.

“Little Bighorn”, unser Maskottchen als Beigabe zur Patenschaft für ein Desert Bighorn Sheep.

Fazit

Die Suche nach Souvenirs, welche mit der Liebe zur Natur vereinbar sind, verlangt in den meisten Fällen ein wenig (oder ein wenig mehr) Sachkenntnis. Doch gerade das Lernen über die Natur am Reiseziel vorab und vor Ort macht eine Besichtigung oder gar ein Erlebnis gleich noch einmal so spannend – und bringt mich der Natur erst richtige nahe.Tatsächlich gebe ich meiner Liebe zur Natur durch das Lernen – und Lehren – über sie erst Ausdruck.

Der einfachste und unverfänglichste Weg zu Souvenirs aus der Natur führt in meinen Augen heutzutage über Hilfsmittel aus der digitalen Welt, wie der Fotografie, welche uns erlaubt selbst geschützte Arten und einzigartige Stätten mit nach Hause zu nehmen ohne sie zu gefährden.

Und welche Souvenirs aus der Natur bringt ihr mit heim?

Blogparade : Augen auf! Wo mich die Natur zum Staunen bringt

Bald ist es soweit: Am 14. Juni 2016 wird Keinsteins Kiste 1 Jahr alt! Und damit ist es nun an der Zeit für eure Geschichten: Erzählt vom 23.05. bis 04.09. 2016 in unserer Geburtstags-Blogparade, wo oder wann euch die Natur so richtig zum Staunen gebracht hat – oder euch immer wieder zum Staunen bringt!

Ja, richtig! Auf mehrfachen Wunsch und Anregung meiner Leser verlängere ich die Laufzeit dieser Blogparade bis zum 4. September 2016! Denn mancherorts beginnt schon die Ferienzeit – und Ferienzeit ist Zeit zum Entdecken und Staunen!

“Das fand ich ganz furchtbar!” “Das ist doch total schwer!” “Das Fach habe ich nie verstanden…” “Habe ich bei der ersten Möglichkeit abgewählt!”

So oder so ähnlich lauten gefühlte neun von zehn Reaktionen, wenn ich erzähle, dass ich Chemie studiert habe. Und ich kann mir vorstellen, dass es den anderen Disziplinen der Naturwissenschaft nicht sehr viel anders ergeht.

Dabei hält die Natur so viel Spannendes bereit, das es – für uns alle! – zu bestaunen gibt, das wir ergründen oder mit dem wir schlichtweg spielen können. Und solche Naturphänomene sind gar nicht so schwer zu verstehen, wie manch unglücklich verlaufener Chemie-, Physik- oder Biologieunterricht uns glauben machen mag.

Ob wir uns an buntem Licht oder dem Glanz von Gold erfreuen, in der Küche unerwarteten Energieformen wie der Schmelzwärme begegnen, ob wir Pflanzen beim Wachsen zusehen, am Nachthimmel Sterne zählen, ob wir an ferne Orte reisen und funkelnde Geysire beobachten oder atemberaubende Steinformationen finden, ob wir Strom aus Licht gewinnen, oder ob wir im Labor spannende Experimente machen – praktisch immer und überall können wir etwas zum Staunen finden.

Mit dieser Blogparade möchte ich euch alle zum gemeinsamen Staunen einladen – und zwar jede/n, ganz gleich, welchen Bezug ihr bislang zu den Naturwissenschaften habt. Verfasst einen Beitrag auf eurem Blog (falls ihr keinen habt: auf eurer Facebook-Seite oder eurer jeweiligen Lieblings-Plattform) und erzählt von eurer Begegnung mit einem spannenden Naturphänomen:

  • Wo hat mich die Natur zum Staunen gebracht oder bringt mich immer wieder zum Staunen? (Das kann ebenso draussen und unterwegs wie auch im Alltag oder im Labor geschehen…)
  • Welche Empfindungen löst/e diese Begegnung in mir aus?
  • Welche Bedeutung haben Beobachtungen von Naturphänomenen wie diesem in meinem Leben bzw. Alltag? Haben mich Naturwissenschaften schon immer interessiert, oder bin ich vielleicht erst durch diese Blogparade ans Staunen gekommen?
  • Wie lässt sich das bestaunte Phänomen erklären? (Dieser Vorschlag ist noch weniger ein Muss als alle anderen, aber auf Wunsch helfe ich hierbei gerne!)

 

Diese Fragen können euch als Hilfe zur Gestaltung eures Beitrags dienen, sind aber keine Vorschrift. Schreibt, zeichnet, malt, fotografiert oder filmt, was euch zum Staunen in den Sinn kommt, und postet einen Link zu eurem Beitrag bis zum 23.6.2016 in den Kommentaren. Ihr dürft das Bild zu diesem Beitrag gerne als Artikelbild verwenden oder in euer Artikelbild einfliessen lassen!

Anschliessend wird es eine Zusammenfassung der Blogparade mit allen Links hier auf Keinsteins Kiste geben. Ich freue mich schon auf eine Menge bunter Beträge: Also los, auf zum Staunen!

Eure Kathi Keinstein